Tierhaltung

Die Nutztierhaltung in Bayern ist auf den Schutz von Verbrauchern, Tieren und Umwelt ausgerichtet.

Meldungen

Am 26. November 2019
Nordschwäbischer Milchviehtag

Kälber im Stall

Am Dienstag, 26. November 2019, ab 9.30 Uhr findet im Gashaus Krone in Bissingen der Nordschwäbische Milchviehtag statt. Alle Milchviehhalter sind dazu herzlich eingeladen.  Mehr

Tierhaltererklärung seit 1. Juli 2019 erforderlich
Nationaler Aktionsplan Kupierverzicht

Schwein

© Anatolii - adobe.stock.com

Im September 2018 beschloss die Agrarministerkonferenz in Deutschland den "Nationalen Aktionsplan Kupierverzicht". Die EU-Kommission hatte zuvor bemängelt, dass in vielen Mitgliedstaaten routinemäßig der Schweineschwanz kupiert wird, um Schwanzbeißen zu vermeiden. Das Kupieren des Schweineschwanzes ist jedoch nach geltendem Recht nur erlaubt, wenn es im Einzelfall zum Schutz des Tieres oder anderer Tiere unerlässlich ist. 

Seit dem 1. Juli 2019 muss in jedem schweinehaltenden Betrieb, der kupierte Schweine hält, eine Tierhaltererklärung vorhanden sein. Diese Tierhaltererklärung muss dem Veterinäramt bei Kontrollen vorgelegt werden. Sie ist ein Jahr gültig. Der Tierhaltererklärung geht eine Risikoanalyse voraus, um mögliche Schwachstellen im Stall aufzudecken und Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Beim Zukauf von Schweinen muss neben der Tierhaltererklärung für den eigenen Betrieb auch die des Betriebes vorliegen von dem die Schweine stammen.

Informationen, Checklisten, Tierhalterklärung - Aktionsplan Kupierverzicht Externer Link

Rinder, Schafe, Ziegen
Blauzungenkrankheit in Deutschland - Freiwillige Impfungen empfohlen

Grafische Darstellung einer Kuh, auf der Insekt sitze und die Spritze bekommt

© lantapix - stock.adobe.com

Seit Dezember 2018 ist die Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) zurück in Deutschland. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin empfiehlt die Impfung für Rinder und kleine Wiederkäuer. Wer Tiere freiwillig impfen lassen will, benötigt dazu in Bayern eine Genehmigung des Veterinäramts.  

Informationen für Tierhalter - Staatsministerium Externer Link

Salmonellen in Futtermitteln - das müssen Landwirte beachten

Sojaextraktionsschrot in Futterschaufel © LfL

© LfL

Falls ein Tierhalter mit möglicherweise salmonellenbelasteten Futtermitteln beliefert wurde, muss dieser einige rechtliche Vorgaben beachten. Die betroffene Ware darf nicht mehr in den Verkehr gebracht oder verfüttert werden. Die Rücknahme der betroffenen Ware wird behördlich überwacht. Die LfL informiert, was Landwirte beachten sollten und wie mit dem Futter zu verfahren ist.  

Salmonellen in Futtermitteln - Hinweise LfL Externer Link

Reinigung und Desinfektion von Lager- und Fütterungseinrichtungen - LfL Externer Link

Einschleppung vermeiden
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus

Mastschweine

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus: Die Seuche ist nicht mehr weit von Bayern entfernt und ein Auftreten erscheint auch überall in Bayern jederzeit möglich. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wildschweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. 

Einschleppung vermeiden - Staatsministerium Externer Link

Enthornen bzw. Veröden der Hornanlage

Das Enthornen von Rindern, Schafen und Ziegen gehört zu den sogenannten nicht kurativen Eingriffen. Diese haben tierschutzrechtliche Konsequenzen. Die Ausnahmeregelung, dass unter sechs Wochen alte Kälber ohne Betäubung (Lokalanästhesie) enthornt werden dürfen, wird dabei aber zunehmend in Frage gestellt. 

Enthorntes Kalb © Hans Böll, TS Triesdorf

Enthorntes Kalb
© Hans Böll, TS Triesdorf

Cross Compliance (CC)-Relevanz:

"Bei der Enthornung von Kälbern, die bis zu einem Alter von sechs Wochen ohne Betäubung durchgeführt werden darf, bedeutet dies, dass im Rahmen des Eingriffs Schmerzmittel verabreicht und eine Sedation vorgenommen werden muss, um alle Möglichkeiten zur Minderung von Schmerzen und Leiden auszuschöpfen. Die entsprechenden Tierarzneimittel müssen gemäß der Behandlungsanweisung des Tierarztes angewendet werden." 

Enthornte Kälber bringen Preisvorteile

Mit aktuell ca. 80 % Anteil enthornter Kälber ist der Wertinger Kälbermarkt führend in Bayern. Auswertungen der Kälbermärkte 2015 haben gezeigt, dass enthornte Kälber keine Nachteile in der Gewichtsentwicklung haben. Enthornte Kälber bringen im Durchschnitt einen um 25 € höheren Steigerungspreis. 

Geräte zur Kälberenthornung - AELF Roth Externer Link

Tagungsband und Arbeitsanweisung "Schonendes Veröden der Hornanlagen" - LfL Externer Link

Fachzentrum Schweinezucht und -haltung
Spezielles Beratungsangebot für Ferkelerzeuger

Ferkel in der Bucht

Die Schwerpunktberatung zur Ferkelerzeugung bietet Landwirten spezielle Unterstützung an. Neben Informationen über gesetzliche Neuerungen und aktuelle Förderkonditionen zielt das Projekt auf die Verbesserung der ökonomischen und produktionstechnischen Verhältnisse im Einzelbetrieb unter Einbeziehung des Tierwohls ab. 

Schwerpunktberatung - Staatsministerium Externer Link

Erhaltung gefährdeter einheimischer Nutztierrassen

Pinzgauer: gefährdete Rinderrassen

Durch die Förderung von einheimischen Nutztierrassen leistet Bayern einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität.   Mehr

Schwerpunkte

Rinder- und Milchviehhaltung

Milchviehhaltung

Rund 580 Milchviehbetriebe halten im Landkreis Donau-Ries 21.000 Milchkühe. Insgesamt gibt es in der Region rund 61.000 Rinder. Ansprechpartner ist das Fachzentrum Rinderhaltung am AELF Mindelheim. 

Fachzentrum Rinderhaltung Mindelheim Externer Link

Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung

Kalb auf Weide

Das neue landesweite Fachzentrum in Schwandorf ist Ansprechpartner in Fragen der Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung.  

Fachzentrum Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung Schwandorf Externer Link

Rindermast

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Im Landkreis Dona-Ries halten knapp 470 Betriebe rund 15.400 Mastbullen. Das Fachzentrum Rindermast in Erding betreut ganz Bayern im Verbund mit dem LKV. Ansprechpartner für unseren Landkreis ist Klaus Zimmerer, er hat sein Büro am AELF Wertingen. 

Fachzentrum Rindermast Erding Externer Link

Rinderzucht

Züchtung verbessert die Leistungsfähigkeit der Tiere, ihre Gesundheit und die Qualität tierischer Erzeugnisse. Ansprechpartner für Betriebe in unserem Landkreis ist das Fachzentrum Rinderzucht in Wertingen. 

Fachzentrum Rinderzucht Wertingen Externer Link

Rinderzucht
Rindermonitoring in Bayern

Schweinehaltung

Schweinehaltung: Zuchtsauen in einer Liegekoje

In unsererm Landkreis gibt es rund 200 Zuchtsauenhalter, die im Durchschnitt knapp 60 Sauen je Betrieb halten und es gibt 520 Schweinmastbetriebe auf denen rund 89.000 Mastschweine ab 30 kg stehen. Ansprechpartner ist das Fachzentrum Schweinezucht und -haltung in Wertingen. 

Fachzentrum Schweinezucht/-haltung Wertingen Externer Link

Arbeitsbereich Schwein - LfL Externer Link

Organisationen der Schweinezucht - Staatsministerium Externer Link

Schafe, Ziegen und Wild

Schafe Ziegen

Schaf-, Ziegenzucht und landwirtschaftliche Wildhaltung haben Tradition. Ansprechpartner für die Halter ist das Fachzentrum Kleintierhaltung in Pfaffenhofen. Unser Ansprechpartner Georg Zettler hat sein Büro am AELF in Wertingen. 

Fachzentrum Kleintierhaltung Pfaffenhofen Externer Link

Geflügel

Huhn © ccke - Fotolia.com

© ccke - Fotolia.com

Rund 580 landwirtschaftliche Betriebe in unserer Region halten rund 103.000 Legehennen. Überregionaler Ansprechpartner ist das Fachzentrum für Kleintierhaltung in Pfaffenhofen a.d. Ilm. 

Fachzentrum Kleintierhaltung Pfaffenhofen Externer Link

Geflügelhaltung - LfL Externer Link

Pferde

Pferde, Foto: Haupt- und Landesgestüt Schwaiganger

In unserer Region gibt es 186 Pferdehalter mit insgesamt 1.000 Pferden. Überregionaler Ansprechpartner ist das Fachzentrum Pferdehaltung in Fürstenfeldbruck.  

Fachzentrum Pferdehaltung Fürstenfeldbruck Externer Link

Weitere Informationen

Futtermittelüberwachung

Das Sachgebiet Futtermittelüberwachung ist als Ausgang- und Widerspruchsbehörde zuständig für die Futtermittelüberwachung in Bayern. Darüber hinaus führt das Sachgebiet bayernweit Cross-Compliance-Prüfungen im Bereich der Futtermittelsicherheit durch. 

Futtermittelüberwachung - Regierung von Oberbayern Externer Link

Preiswürdigkeit von Futtermitteln

Das Fachzentrum Rinderhaltung in Mindelheim ermittelt regelmäßig die Preiswürdikeit und Grund- und Kraftfuttermitteln. 

Preiswürdigkeit von Futtermitteln - AELF Mindelheim Externer Link

Cross Compliance
Kontrollen bei Milchviehhaltern mit Ziegen

Die Hygienevorschriften für die Rohmilcherzeugung besagen, dass Ziegen, die zusammen mit Kühen gehalten werden, auf Tuberkulose untersucht und getestet werden müssen. Die Untersuchung stellt auch ein Prüfkriterium der Cross Compliance Kontrollen im Bereich Lebensmittelsicherheit dar.  Mehr