Im Landkreis Donau-Ries
Aktionen in zwei Schulen zum Weltschulmilchtag 2019

Mädchen hält Cocktailtomate vor ihre Nase

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In der Oettinger und in der Fremdinger Grundschule sind Schulkinder und Lehrkräfte gleichermaßen gespannt auf die Aktionen, die anlässlich des Weltschulmilchtags 2019 an einem Vormittag im Herbst im Schulgebäude stattfinden.

Der Anteil der Schulen, die über des EU-Schulprogramm Obst und Gemüse beziehen, liegt bei ungefähr 80 Prozent. Dagegen ist für den Programmteil "Milch und Milchprodukte" noch viel Potenzial vorhanden. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen (AELF) hat deshalb gezielt Schulen angesprochen, die noch keine Milch und Milchprodukte über das EU-Schulprogramm bekommen, und Probetage organisiert.
Unter dem Motto "Wie wäre es, wenn wir einmal in der Woche auch Milch und Milchprodukte bekämen?", können die Schulen Ende September und Anfang Oktober einen Lieferanten unverbindlich ausprobieren und prüfen, ob sie dieses europäische Programm in vollem Umfang in Anspruch nehmen möchten.
Fragen im Vorfeld
Empfindliche Lebensmittel im Schulalltag anzubieten, bedeutet für die Verantwortlichen in den Schulen einen gewissen Aufwand. Im Vorfeld muss zum Beispiel geklärt werden: Welcher Lieferant kommt in Frage? Welche Produkte eignen sich für uns? Wie könnte die Anlieferung, Kühlung, Verteilung laufen? Wie können wir das Angebot gut in unseren Schulalltag und auch in den Unterricht integrieren?
Lebensmittel Milch nahebringen
Das EU-Schulprogramm soll die Wertschätzung von Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukten bei Kindern steigern und ein gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten unterstützen. "Milch- und Milchprodukte versorgen Kinder mit wichtigen Nährstoffen. Unser Ziel ist, die Einrichtungen darauf aufmerksam zu machen und den Kindern das wertvolle Lebensmittel Milch nahezubringen", sagt Edith Auchter vom AELF Nördlingen.
Lernzirkel in den Schulen
An den Aktionstagen ist für das AELF Nördlingen die staatlich geprüfte Hauswirtschafterin und Dorfhelferin Andrea Krebes, die auch im Netzwerk Junge Eltern/Familien als Referentin tätig ist, aktiv. Mit den Schulkindern wird sie die Bedeutung von Milch im Lernzirkel erarbeiten.
Das EU-Schulprogramm
Das EU-Schulprogramm hat als Zielgruppe die Kinder in Grund- und Förderschulen (Jahrgangsstufen 1 bis 4) und die Kinder in Kindergärten und Häusern für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt.
Viele der gelisteten Lieferanten können die Einrichtungen sowohl mit Obst und Gemüse als auch mit Milch und Milchprodukten versorgen. In wenigen Ausnahmefällen sind zwei verschiedene Lieferanten notwendig.